Gewinnspanne

Profit Margin

Was ist die Gewinnspanne?

Die Gewinnspanne (Profit Margin) zeigt dir vereinfacht, wie viel Gewinn dein Unternehmen pro verkauftem Artikel/ Service generiert, im Verhältnis zum gesamten Umsatzerlös. Konkret bedeutet es, dass die Umsatzerlöse abzüglich jeglicher direkt mit dem Produkt verbundener Kosten (z.B. Materialkosten, ins Verhältnis zum gesamten Umsatzerlös gesetzt wird. Die Gewinnspanne zeigt also prozentual, wie viel "Gewinn" dein Unternehmen pro Euro Umsatzerlös generiert. Als starker Indikator der Profitabilität deiner Umsätze, gilt die Gewinnspanne als Entscheidungsgrundlage für Kosten und Preissetzung.

Was hat die Gewinnspanne mit Liquidität zu tun?

Da die Gewinnspanne ein Anzeichen für deine Profitabilität ist, weist eine hohe Gewinnspanne tendenziell auf höhere Liquidität hin, da du, resultierend aus deinem Verkauf, mehr Kapital zur Verfügung hast. Jedoch berücksichtigt die Gewinnspanne lediglich die direkt mit dem Produkt verbundenen Kosten und nicht weitere Kosten wie Steuerrückstellungen und Kreditkosten, die sich auch wesentlich auf deine Liquidität auswirken können. Somit ist die Gewinnspanne alleine nicht ausreichend, um die Liquidität deines Unternehmens zu bewerten - dazu solltest du weitere Liquiditätskennziffern in Betracht ziehen (z.B. deine Liquiditätsreserve).

Was ist eine gute Gewinnspanne?

Als Profitabilitätskennziffer gilt: je höher die Gewinnspanne, desto besser. Wenn deine Gewinnspanne um 20% liegt, zeigt dein Unternehmen eine hohe Profitabilität. Niedrig ist sie bei einer Gewinnspanne von weniger als 5%. Wenn die Gewinnspanne niedrig ist, kann es an zu hohen Kosten liegen und deine Liquidität negativ beeinflussen. Hingegen kann deine Liquidität stark durch eine höhere Gewinnspanne (durch Steigerung deiner Profitabilität dank Kosteneinsparung) verbessert werden.

Wie berechne ich meine Gewinnspanne?

Gewinnspanne=RohergebnissUmsatzerlo¨se Gewinnspanne = { Rohergebniss \over Umsatzerlöse}